Musik und mehr …

Antje Decker bringt Musik ins Leben! Und das mit Leidenschaft und viel Energie. Ihr erklärtes Ziel bei allem, was sie tut: Menschen den Zugang zu Musik ermöglichen. Und das gelingt ihr seit ein paar Jahren zunehmend. Ausgangspunkt ihrer Arbeit dabei ist die Musikschule für Musik und mehr ehemals in Köln und nun in Hürth ansässig. Dort bietet sie ein breites Angebot an Kursen für Kinder und Erwachsene. Von den Allerkleinsten im Krabbelalter bis zu deren Großeltern, bietet die Musikschule erste rhythmische Erfahrungen, das Erlernen eines Instrumentes und das Erlebnis, in Gemeinschaft zu musizieren. Als ausgebildete systemische Therapeutin, versteht Antje Decker sich dabei nicht allein als „Übermittler“ des instrumentalen Spiels. Sie sieht vielmehr den Menschen mit seinen individuellen Neigungen und weiß diese zu fördern und noch mehr: Ängste und Schwächen zu erkennen und durch musikpädagogische Arbeit aufzulösen. Für diese Arbeit steht ihr ein Team von ausgebildeten Musiklehrern zur Seite, die regelmäßig von ihr in systemischer Musiktherapie gecoacht werden. 

Die Musikschule ist der Ausgangspunkt, die meisten Menschen, die dort hinkommen, machen das aus eigenem Wunsch und Antrieb. Um ihrem Anspruch gerecht zu werden, Musik für jeden zugänglich zu machen, bietet Antje Decker ihren Musikunterricht darüber hinaus auch dort an, wo es Kinder und Jugendliche gibt, die nicht freiwillig kommen. Ihre Außer-Haus-Projekte in den KidS, den Kinder- und Jugendpädagogischen Einrichtungen der Stadt Köln, und in offenen Ganztagsgrundschule, beispielsweise der OGS Mainzer Straße, liefen erfolgreich über mehrere Jahre. In der OGS etwa hat Antje Decker mit der „Fuchszeit“ ein Musiktherapeutisches Angebot für Kinder von Klasse 1 bis 4 entwickelt, das es als Konzept während des Unterrichtes so bisher nicht gibt an Grundschulen. In enger Zusammenarbeit mit der Direktorin Tina Kroes und dem Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie Dr. med. Stefan Battel, bot Antje Deckers Team ein musikalisches Angebot, das besonders Kinder erreichen soll, „die sonst entweder während des Unterrichts abschalten oder […] die schnell draußen vor der Tür stehen“. Mehr als erfolgreich läuft das Projekt in der OGS auch deshalb, weil Antje Decker die Einbeziehung der Eltern in das Projekt fördert. Durch einen Austausch mit Lehrern und dem Psychiater Dr. Stefan Battel, werden die Eltern behutsam auf die Gefühlswelt und die Stärken ihrer Kinder aufmerksam gemacht, ein Erkenntnis, die das Verhältnis der Kinder zu ihren Eltern dauerhaft stärkt.

Der systemische Ansatz mit der Idee, den Menschen als Ganzes zu sehen und individuell zu fördern, gibt Antje Decker bei ihrer Arbeit mit Menschen und besonders mit Kindern und Jugendlichen Recht. Um ihre Profession weiterhin erfolgreich zu führen, bedarf es Mittel, die in der sozialen Arbeit meist begrenzt sind. Einen Großteil leistet die leidenschaftliche Wahlkölnerin ehrenamtlich, für finanziell aufwendige Projekte wie den Kauf von Instrumenten und den Einsatz der Musikpädagogen, gibt es den Förderverein „Mehr Musik für Kinder e.V.“, für den Antje Decker unermüdlich Förderer akquiriert und unter anderem mit dem Dorint Hotel einen großen Partner an ihrer Seite hat. In der Gründung des Vereins sieht Antje Decker einen weiteren wichtigen Bestandteil für ihre Arbeit mit Musik für Menschen.